Universität von Guelph

Schlechte Zugänglichkeit von öffentlichen Internetdiensten

Die Zugänglichkeit von Websites für Menschen mit Behinderungen sollte ab dem 31. Mai 2015 auf allen öffentlichen Websites vollständig optimiert sein. Laut dem NIK-Bericht hat nicht jede öffentliche Einrichtung diese Aufgabe bewältigt. Viele Websites benötigen eine Menge Feinschliff und sind daher mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden. Einrichtungen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, hatten 3 Jahre Zeit, ihre Websites an Menschen mit Behinderungen anzupassen. Sie sollten dem allgemein anerkannten internationalen Standard WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines) entsprechen. Die Bewertung der Parteien basierte nicht nur auf den Erkenntnissen der NIK-Experten, sondern auch auf den Meinungen der normalen behinderten Bürger.

Barrierefreiheit im Internet und Menschen mit Behinderungen

Geprüft wurden die am häufigsten von Menschen mit Behinderungen genutzten Websites. Wie sich herausstellte, waren nur 2 von 25 Websites richtig optimiert! Nur die Website des Gesundheitsministeriums und des Staatlichen Fonds für die Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen wurde ordnungsgemäß aufbereitet. Auf den restlichen Seiten fand die NIK eine Reihe von Unregelmäßigkeiten, die es sogar für Menschen mit Behinderungen unmöglich machen könnten, die Seiten zu durchsuchen. Dabei wurden nicht nur Bürger mit erheblichen Beeinträchtigungen berücksichtigt, sondern auch ältere Menschen oder solche mit Sehbehinderungen. Auf vielen Seiten war der Inhalt selbst für voll leistungsfähige Menschen schwer zu lesen.

Quelle: yoast.com

Die häufigsten Fehler bei der Optimierung von Websites für Menschen mit Behinderungen

Einer der Hauptfehler war die unsachgemäße Aufbereitung der Inhalte auf der Website für Assistenzprogramme, d.h. Screenreader – dieser Fehler wurde auf über 90% der Seiten gefunden. Das andere Hauptproblem war, dass die Seite für Menschen, die nur die Tastatur benutzen, nicht zugänglich war – nur 5 Seiten waren für diese ausgelegt. Weitere Fehler sind schlecht angepasste Seite für Sehbehinderte – schlechter Kontrast zwischen Hintergrund und Text. Warum hat die Suchmaschinenoptimierung so viele Probleme verursacht? Der Oberste Rechnungshof stellte fest, dass dies auf unzureichende Kenntnisse seitens der Betreiber der betreffenden Websites und den späten Beginn der entsprechenden Arbeiten zurückzuführen war.

Die Regierung hat beschlossen, eine Website, www.obywatel.gov.pl, einzuführen, um alle Regierungswebsites zu vereinheitlichen. Die Website muss ein einheitliches grafisches Design und klare und verständliche Inhalte haben, damit Menschen mit Behinderungen problemlos darin surfen können. Damit soll die Kommunikation zwischen Bürgern und Regierung verbessert werden. Die Website ist nun schon seit einiger Zeit in Betrieb und erfreut sich großer Beliebtheit.

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